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Über uns / Bisherige Aktivitäten / Meat-Out-Day

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21. März 2009 Meat out Day

Der Meat out Day, ist ein weltweiter Aktionstag, der über den globalen Fleischkonsum und seine ökologischen Folgen aufgeklärt.

In München fand der diesjährige Meat out Day unter dem Motto: „Leben und leben lassen“ am Samstag, den 21. März statt. Natürlich waren auch wir wieder mit unserem weiß/blauen Infostand vor Ort um die Menschen über Themen wie Massentierhaltung, Tiertransporte, Haltungsbedingungen und natürlich über Fleischkonsum aufzuklären. Für den Meat out Day hatten wir uns nur auf diese Themen beschränkt. Dazu legten wir Flyer und Infoblätter auf unseren Infotisch, hatten Unterschriftslisten gegen Legebatterien, gegen betäubungsloses Schlachten bei Schweinen und für ein Verbandsklagerecht bereit und wir verteilten an die Menschen auf dem Marienplatz Rezepte für ein Vegetarisches Ostergericht. Wie immer boten wir auch Kinderschminken und die Tombola an, aber beides ging diesmal leider nicht so gut.


Organisiert wurde der Meat out Day in München von den AnimalPeace Mitgliedern, die mit ihrem Infostand nicht weit weg von unserem standen. Außerdem bot das vegetarisch/vegane Restaurant Zay, an ihrem Stand zahlreiche Leckereien, wie zum Beispiel: Frühlingsrollen, Glasnudelsalat oder vegane Burger. Es gab eine Bühne auf der über die weltweite Problematik des Fleischkonsums diskutiert wurde. Silke Ruthenberg, die Vorsitzende von AnimalPeace, hielt eine „deutliche“ Rede bezüglich des Fleischverzehrs.
Das Interesse der Menschen war eher gering, wenn man die Dringlichkeit dieses Themas beachtet, denn die weltweiten Auswirkungen des globalen Fleischkonsums sind verheerend. Neben einer ungeheuren Energieverschwendung der Fleischproduktion in den Industrieländern werden viele fruchtbare Böden und Weiden genutzt, um den Futterbedarf zu decken. Alleine in den USA werden 70% der Landwirtschaftsfläche zur Erzeugung von Viehfutter benötigt, die aber immer noch nicht ausreichen, um den amerikanischen Fleischhunger zu stillen. In Zentral- und Südamerika werden jährlich Tausende Hektar Urwald gerodet, um für wenige Jahre extensive Rinderhaltung zu betreiben. Jahrhundertealte Wälder, die wichtige Funktionen für die Sauerstoffproduktion und das Weltklima haben, gehen verloren. Somit gehen auch Anbaugebiete für die Menschen der Drittländer verloren.
Wer also Fleisch konsumiert, macht sich mitschuldig am Hunger in der dritten Welt!

Wer mehr über den Meat out Day und die Folgen des Fleischkonsum erfahren möchte, klickt auf:
www.meatout.de
www.vegetarierbund.de

Text und Bilder: Lydia Seigerschmid

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