
Über uns / Bisherige Aktivitäten / Meat-Out-Day
Der Meat out Day, ist ein weltweiter Aktionstag, der über den globalen Fleischkonsum und seine ökologischen Folgen aufgeklärt.
In
München fand der diesjährige Meat out Day unter dem Motto: „Leben
und leben lassen“ am Samstag, den 21. März statt. Natürlich
waren auch wir wieder mit unserem weiß/blauen Infostand vor Ort um die
Menschen über Themen wie Massentierhaltung, Tiertransporte, Haltungsbedingungen
und natürlich über Fleischkonsum aufzuklären. Für den
Meat out Day hatten wir uns nur auf diese Themen beschränkt. Dazu legten
wir Flyer und Infoblätter auf unseren Infotisch, hatten Unterschriftslisten
gegen Legebatterien, gegen betäubungsloses Schlachten bei Schweinen und
für ein Verbandsklagerecht bereit und wir verteilten an die Menschen
auf dem Marienplatz Rezepte für ein Vegetarisches Ostergericht. Wie immer
boten wir auch Kinderschminken und die Tombola an, aber beides ging diesmal
leider nicht so gut.

Organisiert wurde der Meat out Day in München von den AnimalPeace Mitgliedern,
die mit ihrem Infostand nicht weit weg von unserem standen. Außerdem
bot das vegetarisch/vegane Restaurant Zay, an ihrem Stand zahlreiche Leckereien,
wie zum Beispiel: Frühlingsrollen, Glasnudelsalat oder vegane Burger.
Es gab eine Bühne auf der über die weltweite Problematik des Fleischkonsums
diskutiert wurde. Silke Ruthenberg, die Vorsitzende von AnimalPeace, hielt
eine „deutliche“ Rede bezüglich des Fleischverzehrs.
Das Interesse der Menschen war eher gering, wenn man die Dringlichkeit dieses
Themas beachtet, denn die weltweiten Auswirkungen des globalen Fleischkonsums
sind verheerend. Neben einer ungeheuren Energieverschwendung der Fleischproduktion
in den Industrieländern werden viele fruchtbare Böden und Weiden
genutzt, um den Futterbedarf zu decken. Alleine in den USA werden 70% der
Landwirtschaftsfläche zur Erzeugung von Viehfutter benötigt, die
aber immer noch nicht ausreichen, um den amerikanischen Fleischhunger zu stillen.
In Zentral- und Südamerika werden jährlich Tausende Hektar Urwald
gerodet, um für wenige Jahre extensive Rinderhaltung zu betreiben. Jahrhundertealte
Wälder, die wichtige Funktionen für die Sauerstoffproduktion und
das Weltklima haben, gehen verloren. Somit gehen auch Anbaugebiete für
die Menschen der Drittländer verloren.
Wer also Fleisch konsumiert, macht sich mitschuldig am Hunger in der dritten
Welt!
Wer mehr über den Meat out Day und die Folgen des Fleischkonsum erfahren
möchte, klickt auf:
www.meatout.de
www.vegetarierbund.de
Text und Bilder: Lydia Seigerschmid