Logo Animalsunited
... Jugend aktiv für Tiere!
kleine TatzeStartseite
kleine TatzeÜber uns
Wir stellen uns vor
Aktuelle Aktivitäten
Bisherige Aktivitäten
Presse
Deine Hilfe
kleine TatzeTiere
kleine TatzeForum
kleine TatzeGästebuch
kleine TatzeExterne Links
kleine TatzeImpressum-Kontakt

Über uns / Bisherige Aktivitäten / Anti-Pelz-Modenschau & Demo

Zurück

4.10.08: Teilnahme an der großen Anti-Pelz-Modenschau

Zeitungsartikel
kleine Tatze Um diesen Zeitungsartikel in groß zu betrachten, kleine Tatze
kleine Tatze bitte einfach drauf klicken! kleine Tatze

Mittendrin statt nur dabei,
dachten wir uns als Animal2000 noch „Models“ für ihre große Anti-Pelz-Modenschau suchten!

Anti-Pelz-Modenschau

Startschuss für die Anti-Pelz-Modenschau war der 4. Oktober 08, und wo sonst kann man so viele Menschen gleichzeitig über diesen schlimmen Modetrend aufklären als am Münchner Marienplatz? Organisiert wurde die Modenschau von den Tierrechtlern der Animal2000, mitten auf dem Marienplatz, dem Herzen Münchens, bauten sie einen langen Laufsteg für die „Models“ auf. Es gab ein Zelt in dem sich die „Models“ für die Modenschau umziehen konnten, eine Stereoanlage für die Musik und ringsherum standen viele verschiedene Tierschutzvereine die nicht nur über das Thema Pelz aufklärten sondern auch Informationsmaterial zu verschiedensten Themen des Tiermissbrauchs und der Tierausbeutung bereithielten.
Der erste Modeschau Durchlauf begann um 11 Uhr, vorher wurde erstmal entscheiden, wer „Model“ ist und wer sich als „Pelztier“ verkleidet in den Käfig vor dem Laufsteg setzt.

Anti-Pelz-Modenschau

Lena und Lucy waren die „Pelztiere“, die im Käfig auf ihren Tod gewartet haben, dieser wurde von Nell, in einem dunklen Skelettkostüm mit Totenmaske gespielt. Melanie, Afra, Veronika, ich und andere Tierrechtler haben die eingebildeten und hochnäsigen „Models“ gespielt. Dann ging´s los – erster Durchlauf. Lucy und Lena, als „Pelztiere“ verkleidet saßen gefangen in ihrem Käfig, als plötzlich schaurige Musik gespielt wurde und hinter dem Zelt der Tod hervor kam und den Pelztieren mit einer „Eisenstange“ sinnbildlich die Hälse brach. Dann schleppte er die toten Tiere hinter die Bühne und von dort kamen direkt danach die „Models“ mit fröhlicher Musik unterlegt auf den Laufsteg gehüpft, und liefen mit ihren Pelzmäntel bekleidet über den Blutverschmierten Catwalk. Die Musik wurde immer mal wieder unterbrochen, und Margit, Mitglied bei Animal2000 und Mitorganisatorin der Modenschau, erzählte dem Publikum ein paar erschütternde Fakten über den Pelztrend und die Pelzherstellung in den Pelzfarmen. Zum Abschluss des ersten Durchlaufes, als die „Models“ wieder hinter der Bühne verschwanden, kam noch einmal der Tod, diesmal mit trauriger Musik unterlegt, ging über den Laufsteg und trug einen großen Stapel blutiger Pelzmäntel vor sich, die als Sinnbild für die tausenden von Tierseelen stehen sollten die jährlich für Pelz gequält und grausamst ermordet werden, und legte sie vorsichtig ans Ende des Laufsteg. Da lag er nun, der blutige Haufen Pelzmäntel. Der bittere Rest von einem Lebewesen, das wie der Mensch auch Gefühle hatte aber schrecklicher weiße als Pelztier in einer Pelzfarm geboren wurde und somit nie eine einzige Chance auf Leben hatte. All die Leute die mit echten Pelzkragen bekleidet im Publikum standen und sich dieses Szenarium angesehen hatten, sollten doch spätestens jetzt in absolute Schuldgefühle versinken.
Es gab noch mehrer Durchläufe und zwischendurch immer mal wieder kurze Pausen. Zwei Journalisten vom Münchner Merkur und der Abendzeitung waren auch vor Ort um über die Anti-Pelz-Modenschau zu berichten. Gegen 16 Uhr war der letzte Durchlauf vorbei und im Anschluss fand noch ein Demozug gegen Pelz durch die Innstadt statt. Da wir als „Models“ auf dem Laufsteg wenig vom Publikum mitbekommen haben, ist es schwer zu beurteilen wie die Leute auf die Mondenschau reagierten. Es standen zumindestens sehr viele Menschen herum und haben uns zugeschaut und auch sehr viele Fotos gemacht. Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Anti-Pelz-Modenschau zumindestens einige Leute zum Denken über das Thema Pelz anregen konnten. Und das sie vielleicht in Zukunft beim Kauf von Wintermäntel darauf achten, ob es sich beim Pelzkragen und Echtbesatz handelt oder nicht, denn soviel ist sicher:
Wer Pelz trägt – trägt den Tod!

Alle Bilder zu dieser Aktion findet ihr auf folgender Internetseite:

http://gallery.me.com/animalpeace/100088

Text: Lydia Seigerschmid
Bilder: BündnisTierrechte

Zurück