
Über uns / Bisherige Aktivitäten / Demo in Würzburg

Aufgrund des „Internationalen Tag zur Abschaffung aller Tierversuche“ veranstalteten die „Menschen für Tierrechte Würzburg“, die „Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche“ und das „Bündnis TierRechte“ eine Großdemonstration durch die Würzburger Innenstadt. Würzburg ist die Hochburg der Tierversuche in Bayern. Tierversuche bedeuten Qual und Mord im Namen der „Wissenschaft“ und damit das auch jeder versteht sind Lena, Nell, Afra, Lucy, Hannah und ich nach Würzburg gefahren um kräftig mit zu protestieren!

Mit Postern und Plakaten ausgestattet gings in aller Früh
los Richtung Würzburg. Dort angekommen erwatete uns erstmal ein ordentlicher
Regen. Auf dem Würzburger Marktplatz hatten sich schon ganz viele Informationsstände
zum Thema Tierversuche versammelt, mit Vegetarischen Burgern und Veganen Muffins
war auch für´s leibliche Wohl bestens gesorgt. Es gab eine Bühne
auf der verschiedene Tierrechtler über die unermässlichen Leiden
der Tiere in den Laboren aufklärten. Jährlich werden im Namen der
Wissenschaft über 2,5 Millionen Tiere in Deutschland gequält und
getötet! Die Veranstalter hatten mitten auf dem Marktplatz ein 3 Meter
großes, mit Blut überschmiertes „Zelt“ aufgestellt,
auf dem die schrecklichen Zahlen der getöteten Tiere in den Versuchslaboren
aufgezeigt waren.
Der Regen passte zwar zum traurigen Thema Tierversuche, aber er ließ
auch viele Leute in ihren warmen Wohnungen.

Als der Demozug um halb eins losging, marschierten von den erwarteten 500 Leuten nur etwa 150 Tierversuchsgegner mit. Das hieß für uns: doppelt so laut schreien! Mit großen Transparenten auf denen „ Tierversuche sind grausam“ „Tod im Labor“ oder „Nein zu Tierversuchen“ stand, haben wir die Leute hoffentlich zum Denken angeregt. Tiere sind Lebewesen und sie dürfen nicht für die Forschung sterben. Es gibt schon zahlreiche Alternativen zu Tierversuchen, zum Beispiel mit Computermodellen, in die aber leider noch zu wenig Zeit und Geld investiert wird.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde war der Demozug wieder am Marktplatz angekommen. Auf der Bühne war noch Programm mit einer Tierrechtsband. Wir packten dann wieder unsere sieben Sachen und sind mit dem Zug zurück nach München gefahren, in der Hoffnung wenigstens einen kleinen Beitrag für die Tiere geleistet zu haben.
Denn wie schon Mahatma Gandhi sagte:
"Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein
Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit."
Text: Lydia Seigerschmid
Bilder: Lucy Brigzinsky