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Infostand in Nürnberg gegen das Delfinarium
Im Nürnberger Delfinarium starben bereits über 33
Delfine. Das ist Grund genug für uns, unsere sieben Sachen zu packen
und die Delfinbefreier bei ihrem Infostand in Nürnberg zu unterstützen.
Um 8.45 Uhr ging es am Samstag, den 21. Juli am Münchner Hauptbahnhof los
in Richtung Nürnberg. Dort angekommen haben Melli, Simon und ich uns gleich
die Unterschriftenlisten gegen das Delfinarium geschnappt und sind auf Stimmenfang
gegangen. Diese Listen waren nur für Nürnberger Wahlberechtigte die
mit ihrem Namen gegen das Delfinarium und die geplante Lagune protestierten.
Wir erklärten den Leuten unser Ziel: Wir fordern, dass die Nachzucht eingestellt
wird und auch keine neuen Wildfänge mehr ins Delfinarium kommen.
Kurz: Wir fordern die SCHLIESSUNG des Nürnberger Delfinariums! Dieses Delfinarium
ist die reinste Qual für die sensiblen Säugetiere, die es in freier
Wildbahn gewohnt sind Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern
zu erreichen und täglich weite Strecken von 50 bis 250 Kilometern zu schwimmen
und in ihrer 30 Meter langen und 4 Meter tiefen Betonschüssel nicht die
Möglichkeit dazu haben. Statt durchs unendliche Meer zu schwimmen (in dem
sie bis zu 500 (!) Meter tief tauchen) sind sie gezwungen ein monotones „Leben“
in neongetränkten Chlorwasser zu führen. Dieses stumpfsinnige Dasein
löst bei vielen Delfinen Depressionen aus die in den schlimmsten Fällen
sogar zu Suizid geführt haben. Nur 4 von insgesamt 20 Nachzuchten haben
überlebt. Dies sind nur einige Argumente für die Schließung
des Delfinariums, weitere erschreckende Fakten findet ihr unter:
www.die-delfinbefreier.de.
Das Resultat unserer Hilfsaktion waren viele Delfinarium GEGENER aber auch
einige Befürworter dieser Tierquälerei. Manche konnten wir überzeugen,
andere blieben unbelehrbar und wieder andere waren sich noch unschlüssig
darüber, was sie von dem Delfinarium halten sollen. Fakt ist, es werden
noch viele Stimmen benötigt bis sich eine effektive Bürgerinitiative
durchsetzen lässt.
Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, für die FREIHEIT der TIERE!
Text: Lydia Seigerschmid, 25.07.2007
