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Flohmarktverkauf Messe Riem/ Trabrennbahn Daglfing

Endlich haben wir es mal wieder geschafft! Gleich zweimal waren wir im März auf einem Flohmarkt, um wieder etwas Geld für die Tiere einzunehmen.
Am Samstag, den 17. März waren ich und die Cleo in Riem auf dem jede Woche stattfindenden Flohmarkt am Messegelände. Auf einem riesen Platz parken dann die Autos in Reihen hintereinander und jeder baut davor seinen Stand auf. In aller Frühe geht’s los, wenn man auf den Flohmarkt will dann darf man nicht zimperlich wegen früh aufstehen sein. Ich holte um 5 Uhr morgens die Cleo von zu Hause ab, ihre Sachen wurden noch ins schon überfüllte Auto geladen und wir waren um ca. viertel vor 6 am Platz beim Aufbauen. Noch im Dunkeln, wenn man meinen würde, es kommen wirklich noch keine Kunden, kamen die ersten Leute mit Taschenlampen an und durchstöberten die unausgepackten Dinge. Haben Sie Handy? MP3 Player? Auch in den Kofferraum guckten manche. Tja, wohl die ganz hart gesottenen Flohmarktgänger in der Hoffnung irgendwo das bestimmte etwas billig zu ersteigern.
Wir waren dann auf jeden Fall bis mittags um halb 2 dort und es war ein voller Erfolg! Wir brachten viele Cds los (Cleos Sammlung!), Kleidung, Bücher, Spielzeug und allerlei Krimskrams, was man eben so im Keller noch gefunden hatte. Gemütlich war es zwar nicht gerade, da dieser Samstag verdammt kalt war und ein starker Wind über den großen offenen Messeplatz fegte. Den ganzen Tag kein Sonnenschein, unsere Füße und Hände waren ganz schön erfroren. Aber trotzdem konnten wir ziemlich viel unserer Sachen losbringen. Es wurde viel heruntergehandelt, ich glaube das ist einfach immer so auf Flohmärkten.Es ist schwer mehr als 5 Euro für etwas zu bekommen! Auch wenn ich das Gefühl hatte dauernd nur Centbeträge zu erhalten, waren es am Ende stolze 190 Euro!
Es hat sich also sehr gelohnt und das Geld, das eine liebe Freundin noch durch eine 10 Euro Spende erhöht hat, ist gleich auf unser Vereinskonto gewandert, wo es auf jeden Fall noch gute Verwendung findet.

Der zweite Flohmarkt war leider vom Erfolg her das komplette Gegenteil...
Am 31. März wollten wir, ich und diesmal eine Freundin aus der Schule, eigentlich wieder nach Riem, da der Markt aber dort nicht stattfand, fuhren wir auf den Daglfinger Flohmarkt in der Nähe des Tierheims Riem. Die Lage ist dort etwas schöner als auf dem Messegelände, wir bauten unsere Sachen in einer Art Allee zwischen großen Bäumen auf. Wieder ging es schon um 6.00 Uhr morgens mit Aufbauen los. Und auch dieser Samstag war ein grauer, kalter Tag mit dicken Wolken am Himmel. Immer in der Hoffnung, es darf nicht regnen, hielten wir bis mittags Stellung. Bei einer noch höheren Standgebühr (15 Euro) wurden es nur 30 Euro an Verdienst! Ich hatte wahrscheinlich auch schon die guten Sachen vorher verkauft... Das ist schon ein bisschen frustrierend, wenn man an die vielen Stunden denkt, die man aufwendet und der Ertrag dann nicht so viel ist.
Aber es war wenigstens etwas, besser als nichts, so muss man wohl immer denken!
Wieder also ein klein bisschen mehr, das wir für den Tierschutz benutzen können!

Text: Lucy Brigzinsky

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